Vereinsvorsitzende des PSK

Die 1. Vorsitzenden des PSK von 1895 bis heute

1895-1913 Josef Berta

1913-1926 August Schwan

1926-1949 Josef Best

1949-1962 Max Kamp

1962-1971 Otto Borner

1971-1987 Heinz Höller

1987-1989 Peter Burtzik

1989-1991 Theo Hunecke

1991-1993 Kurt Spiecker

1993-1999 Arnold Dierkes

1999-2010 Rüdiger Ahrendts

2010-2011 Michael Gosch

2012-2013 Matthias Hallermann

2013-2016 Ernst Theisen

2016-heute Klaus Leutermann



1. Vorsitzender 1895-1913 Josef Berta

geb.: 24.09.1856 in Fulda; gest.: 20. Juli 1936

siehe dazu im Detail: Josef Berta



1. Vorsitzender von 1913-1926 August Schwan

geb.: 10.09.1858; gest.: 22.04.1934

August Schwan, Lehrer war ein Mitstreiter von Josef Berta und schon

früh Mitglied des PSK, so wird er in der ersten Satzung des PSK unter § 2

als Mitglied des Vorstandes in der Funktion des Kassenwartes zum 14.09.1902

bestellt.

Im Pinscher-Zuchtbuch Bd. IV wird August Schwan 1913 als 2. Vorsitzender

geführt.

In seiner Amtszeit als 1. Vorsitzender (ab 1913) war er bemüht, das Er-

reichte zu erhalten. Es war eine schwierige Zeit, in der die Inflation

tobte; so betrug die Aufnahmegebühr in den PSK 1 Millionen Mark (1923).

August Schwan auf der Hektorausstellung 1913

Er organisierte die Orts- und Landesgruppen neu, so wie sie zum Teil heute

noch strukturiert sind und gründete 1922 die Ortsgruppe Gießen und war dort

1. Vorsitzender.

Im März 1924 veröffentlichte der PSK seine erste Klubzeitung mit dem Schrift-

leiter Felix Ebner; vorher waren die Klubmitteilungen in der Zeitung "Hunde-

sport und Jagd" veröffentlicht worden.

1925 wurde der Riesenschnauzer als Gebrauchshund anerkannt.

August Schwan war Züchter von Mittelschnauzern des Zwingers "vom Harthof".

Er war einer der Züchter der ersten Stunde die maßgeblich am Erfolg des

Schnauzers beteiligt waren, da er sytematisch mit einer größeren Anzahl von

Hunden züchtete, konnte an der "Veredelung" des Schnauzers um die Jahrhundert-

wende (19. Jhd.) gearbeitet werden.

Sieger Max-Kismet-Harthof

Sehr bekannt war der Schnauzerrüde "Sg Max-Kismet-Harthof", der vielfach

als Deckrüde eingesetzt wurde und auch glatthaarige Schnauzer (Pinscher)

als Nachkommen hatte, wie z.B. Luchs-Harthof.

Luchs-Harthof, gew. 1901

siehe dazu auch: Pinscher von 1902

Ila Harthof (Quelle: Pinscher-Zuchtbuch, Bd. IV)



1. Vorsitzender 1926-1949 Josef Best

geb.: 04.09.1889; gest.: 18.11.1950

Josef Best, von Beruf Lehrer, baute in Wehrheim (Taunus) die erste Geschäfts-

stelle auf und überführte das Zuchtbuchamt von München nach Wehrheim.

1933 wurde das Hundewesen umorganisiert. Der PSK muss sich in den neu

geschaffenen Verband "Reichsverband für das Deutsche Hundewesen (RDH)" ein-

gliedern. Innerhalb des RDH bestand der PSK dann als "Fachschaft für Schnauzer

und Pinscher" fort. Die Vereins- und Zuchtgrundsätze des PSK blieben davon

vorerst unberührt. Später machte der RDH jedoch auch hier Vorgaben, die um-

zusetzen waren.

Um leistungsfähige Riesenschnauzer zu züchten wurde ab 1937 verlangt, dass

mindestens ein Elterntier ein Ausbildungskennzeichen nachweisen musste (später

beide Elterntiere) und die Mindestbewertung bei "Sehr gut" durch einen Fach-

schaftsrichter für die Zucht notwendig war. Dies war für die Riesenschnauzer-

Züchter eine sehr einschneidende Bestimmung, da 1937 nur 60 % der Riesen-

schnauzer diese Kriterien erfüllten. (Quelle: PSK-Zuchtbuch 1937). Leistungs-

zucht wurde hier klar vor Schönheitszucht gestellt.

Reichssieger 1938 Erko v. d. Glücksburg, SchH III

(Quelle: Reichs-Zuchtbuch, Bd. XVI)

Der RDH wurde 1937 in den "Reichsverband Deutscher Kleintierzüchter (RDKl)"

eingegliedert, um "eine straffere Erfassung und Ausrichtung durch die

staatlichen Behörden (Quelle: PSK-Zuchtbuch 1937)" zu erhalten.

Die Bezeichnung des 1. Vorsitzenden Josef Best war jetzt Reichsobmann und

Zuchtbuchführer, was die Beschränkung durch den RDH erkennen läßt.

Während des Krieges wurde das Zuchtbuch weiter geführt und in jedem Kriegsjahr

gab es eine Ausgabe.

Nach dem Krieg betrieb er den Wiederaufbau des PSK. In 1949 konnte die

erste Generalversammlung nach dem 2. Weltkrieg in Heidelberg stattfinden.

Hier wurde Max Kamp zum neuen Vorsitzenden und Josef Best, aufgrund seiner

Verdienste für den PSK, zum Ehrenvorsitzenden gewählt.

Josef Best züchtete selbst unter dem Zwingernamen "von Wirena" Mittelschlag-

schnauzer, pfeffersalz.



1. Vorsitzender 1949-1962 Max Kamp

geb.: 9.05.1887 in Solingen-Merscheid; gest.: 1964

Max Kamp wurde 1910 Mitglied des Zwerghundeklubs Berlin. Er trat dem Verein

sehr spontan bei, während des Besuchs einer Veranstaltung des Zwerghundeklubs

Berlin 1902 e.V., ohne das er überhaupt einen Zwerghund besessen hätte. Dieser

kam in Form eines Zwergpinschers als Weihnachtsgeschenk seiner Ehefrau.

Unter dem Zwingernamen "vom Adelenheim" züchtete Max Kamp zuerst Zwergpinscher

als Mitglied des Zwerghundeklubs im Zweigverein Rheinland (Sitz Düsseldorf).

Der Rüde Gerd vom Adelenheim war der Stammvater vieler späteren Zuchtlinien.

Über den ganzen 1, Weltkrieg hinweg züchtete Max Kamp Zwergpinscher. Durch

einen "Schicksalsschlag" kam seine gesamte Zwergpinscher-Zucht zum erliegen

und er wechselte als Züchter zu den schwarzen Zwergschnauzern und zu einem

neuen Zwingernamen "Makameso".

Der Zwerghundklub schloss sich nach dem 1. Weltkrieg mit dem Pinscherklub

zum PSK zusammen, so dass er Mitglied des PSK wurde.

Unter J. Berta und Otto Benzheim wird er Klubrichter für alle PSK-Rassen

Max Kamp wird Vorstandsmitglied der am 28. Februar 1920 gegründeten Landes-

gruppe Westdeutschland und 1923 gleichzeitig Vorstandsmitglied des PSK mit

der Zuständigkeit "Zuchtnachrichten und Kaufnachweis".

Er war dann lange Vorsitzender der Landesgruppe Westdeutschlandund und nach

deren Aufteilung in Rheinland und Westfalen Vorsitzender der Landesgruppe

Rheinland.

Im Jahr 1942 ernennt ihn der PSK zum Ehrenmitglied

Auf der ersten Generalversammlung 1949 wurde Max Kamp zum 1. Vorsitzenden

des PSK gewählt.

In seinem Haus in Solingen-Merscheid richtete er eine Geschäftsstelle ein und

leitete von hier aus den Klub.

In seine Amtszeit fielen 1956 die neuformulierten Rassekennzeichen der PSK-

Hunderassen.

Er trat aus Altersgründen mit 75 Jahren vom 1. Vorsitz 1962 zurück.

Max Kamp und Otto Borner



1. Vorsitzender 1962-1971 Otto Borner

geb.: 09.06.1892 in Heischeid (Oberbergischer Kreis); gest.: 23.12.1975

Otto Borner tratt 1927 der Ortsgruppe Dortmund bei und wurde 1932 1. Vor-

sitzender der Ortsgruppe.

Er war seit 1932 als Zuchtrichter tätig und durfte 1935 alle Hunderassen

richten, was er auch auf über 400 Ausstellungen tat.

Von 1934 bis 1959 war er Vorsitzender des Kynologischen Vereins Dortmund.

1934 wurde er auch 1. Vorsitzender der Landesgruppe Westfalen.

Unter der Regie von Otto Borner erschien 1949 die erste Ausgabe der Klubmit-

teilungen in der Zeitschrift "Unser Rassehund".

Er gründete 1949 den VDH und war hier Geschäftsführer.

1955 setzte er sich zusammen mit Ilse Schleifenbaum für die Anerkennung der

Hunderasse Kromfohrländer beim VDH und FCI ein.

Er hatte 1956 die Gesamtleitung des Kynologischen Weltkongresses und der

Weltausstellung in Dortmund.

1960 bekommt er als erster Träger die goldene VDH-Nadel mit Eichenlaub und

Brillant für seine Verdienste.

PSK Vorstand 1968 mit Otto Borner in der Mitte unten

Er richtet 1962 die Geschäftstelle in Konz ein.

Reorganisation des PSK u.a.: Neuorganisation des Beitragseinzuges, Rationa-

lisierung der Klubverwaltung, Einführung der Klubsiegerschauen, Freigabe

der Zucht bezüglich der Höchstzahl der aufzuziehenden Welpen, Zulassung des

unkopierten Ohrs, Zulassung der Versuchszucht für weiße Zwergschnauzer, und

Verbesserung der Zuchtrichterausbildung.

Otto Borner mit seiner Frau Helene

Otto Borner war Züchter von Mittel- und Zwergschnauzern im Zwinger "von Mazeppa".

Während seiner Amtszeit stieg die Mitgliederzahl von 1800 auf 3300.



1. Vorsitzender 1971-1987 Heinz Höller

geb.: 31.01.1922; gest.: 16.12.1987

Heinz Höller, Dipl. Ing. für Maschinenbau war Mitglied im PSK seit 1949.

Seinen ersten Hund --einen schwarzen Zwergschnauzer-- kaufte er sich 1948

von dem 40 DM Kopfgeld nach der Währungsreform. Später folgten dann die

pfeffersalz-farbenen Zwergschnauzer.

Seit 1965 war er anerkannter Zuchtrichter im In- und Ausland.

Von 1966 bis 1968 war er Vorsitzender der Ortsgruppe Wattenscheid und der

Landesgruppe Westfalen von 1967-68.

1968 zog Heinz Höller um ins Rheinland nach Alsdorf und gründete hier die

Ortsgruppe Alsdorf, deren Vorsitzender er von 1969 bis 1987 war.

Ab 1965 war er Vorstandsmitglied des PSK, zuerst als Pressewart bis 1968

und dann als 2. Vorsitzender bis 1971.

Ab 1971 übernahm er den Vorsitz im PSK. Seine Wiederwahl in den kommenden

Jahren war immer einstimmig, was das große Vertrauen der Mitglieder des PSK

in den Vorsitzenden spiegelte.

PSK-Vorstand 1971/72 mit Heinz Höller (3.v.l.)

Während seiner Amtszeit stieg die Mitgliederzahl von 3500 auf 13000 Mitglieder

aufgrund einer umfangreichen Werbeaktivität des Vereins. Er hat die Geschäfts-

stelle modernisiert und EDV eingeführt.

Ab 1968 wurde auf 4 Seiten in "Unser Rassehund" die Mitteilungen des PSK ver-

öffentlicht. Ab 1979 wurde eine eigene Zeitschrift (Pinscher und Schnauzer)

herausgebracht.

Er reformierte insbesondere die Aus- und Fortbildung der Richter, änderte und

verbesserte die PSK-Satzung, optimierte die Zucht- und Eintragungsbestimmungen,

setzte sich für die Herausstellung des Leistungswesens ein und für das Thema

"Sport und Hund", führte das Zwingergütesiegel und das PSK-Sportabzeichen ein.

Heinz Höller war Vorstandsmitglied im VDH von 1977 bis 1984.

1977 gründete er die "Internationale Schnauzer und Pinscher-Union (ISPU)" und

war deren 1. Präsident.

Er war Ehrenmitglied des PSK aufgrund seiner Verdienste für den PSK.

Er wurde mit den Goldenen PSK-Buchstaben mit Brilliant ausgezeichnet und

erhielt die höchste Auszeichnung des VDH, die Goldene VDH Nadel mit Kranz und

Brilliant.

Heinz Höller war Autor des Fachbuches "Pinscher und Schnauzer", welches 1986

erschien.

Am 18. Juni 1986 bekam er das Bundesverdienstkreuz verliehen für seine Ver-

dienste im Beruf und für den PSK.

Er züchtete selber Zwergschnauzer, schwarz und pfeffer-salz unter dem Zwinger-

namen "von Old Wattsche".



1. Vorsitzender 1988-1989 Peter Burtzik

geb.: 12.09.1926; gest.: 29.07.2001

Peter Burtzik, Polizeihauptkommissar war seit 1951 Mitglied des PSK.

Er arbeitete seit 1949 an der Staatlichen Polizeihundeschule Schleswig-Holstein

und war ab 1956 Leiter dieser Einrichtung.

Er war von 1952-56 im Vorstand der Ortsgruppe Kiel und von 1956 bis 1985 1. Vor-

sitzender der Ortsgruppe Lübeck, Vorsitzender der Landesgruppe Nordmark (ab 1963)

und Weser-Ems.

Seit 1967 im Vorstand des PSK.

Peter Burtzik wurde 1955 Körmeister und Leistungsrichter, Zuchtrichter seit 1962

und Hauptleistungswart seit 1967.

Er organisierte den Druck der PSK Zuchtbächer und war Experte auf dem Gebiet HD

(Hüftdysplasie).

Peter Burtzik hat das Leistungsbuch des PSK geführt (seit 1971) und leitete über

20 Jahre lang Vorbereitung und Durchführung der Bundesleistungssiegerprüfung.

Peter Burtzik 1984 beim Richten

Peter Burtzik war zum Zeitpunkt des plötzlichen Todes von Heinz Höller 2. Vor-

sitzender des PSK und wurde auf der nächsten Jahreshauptversammlung am 14. Mai

1988 zum 1. Vorsitzenden gewählt.

Er veröffentlichte Bücher mit dem Titel "Dienst- und Gebrauchshunde" und "Erziehung

und Ausbildung des Hundes". In der Mitgliederzeitschrift des PSK veröffentlichte

er Glossen unter dem Titel "unter der Lupe".

1989 verlor Peter Burtzik die Wahl zum 1. Vorsitzenden gegen Theo Hunnecke. Er

war noch bis 1998 und damit mehr als 25 Jahre im Vorstand des PSK; zuletzt als

Hauptzuchtwart.

Er setzte sich insbesondere für die HD-Untersuchungen der Hunderassen des PSK ein.

Peter Burtzik erhielt die Ehrenmitgliedschaft des PSK und zahlreiche Auszeich-

nungen des PSK und VDH.

Unter dem Zwingernamen "vom Nordland" züchtete er zunächst Riesenschnauzer

und später Schnauzer, pfeffersalz.



1. Vorsitzender 1989-1991 Theo Hunecke

geb.: 15.05.1927; gest.: 14.05.2010

Theo Hunecke, Zolloberamtsrat war seit 1955 Mitglied des PSK.

Er war Vorsitzender der Ortsgruppe Köln und Gründer und Vorsitzender der Orts-

gruppe Porz (Gründung 1971) mit zuletzt mehr als 200 Mitgliedern bis zum 05.02.1982

und 1. Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland.

Theo Hunnecke war Zuchtrichter seit 1962, 5 Jahre lang Richterobmann und 2. Vor-

sitzender des PSK.

Er trat 1989 als Gegenkandidat zu Peter Burtzik zur Wahl des 1. Vorsitzenden an

und hat gewonnen. Während seiner Amtszeit als 1. Vorsitzender des PSK wurde der

Schnauzer u. Pinscher-Klub und der Riesenschnauzerklub der ehemaligen DDR in

den PSK integriert.

Die Satzung des PSK wurde vollständig neu gefasst in Anlehnung an den VDH.

Sämtliche Ordnungen wurden überarbeitet.

Er trat 1991 aus gesundheitlichen Gründen vom Amt des 1. Vorsitzenden zurück.

Theo Hunnecke erhielt die Ehrenmitgliedschaft des PSK und wurde zum Ehrenzucht-

richter ernannt. Er wurde mit Auszeichnungen in Form von Ehrennadeln des PSK

und VDH geehrt.

Sein erster Mittelschnauzer pfeffersalz kam 1951 in die Familie. Unter dem

Zwingernamen "vom Schwalmtal" züchtete er Schnauzer, pfeffersalz ab 1953 über

10 Jahre lang.



1. Vorsitzender 1991-1993 Kurt Spiecker

geb.: 9.11.1934

Kurt Spiecker, Architekt war seit 1970 Mitglied des PSK.

Er hat die Ortsgruppe Wuppertal neu ins Leben gerufen und wurde zu ihrem 1. Vor-

sitzenden gewählt. 1980 wurde er 1. Vorsitzender der Landesgruppe Rheinland und

war Zuchtrichter des PSK. Kurt Spiecker war Sonderleiter großer Ausstellungen

(Europa- und Bundessiegerzuchtschau, Jahressiegerauslese etc.).

In seiner Amtszeit als 1. Vorsitzender des PSK wurde die Geschäftsstelle des PSK

von Alsdorf nach Remscheid verlegt.

Vorstand 11. Mai 1991, K. Spiecker (1. Vors.), Horst Gebhardt (2. Vors.) und

A. Knieriemen (2. Vors.)

Die Landesgruppen beantragten im September 1993 auf einer außerordentlichen Haupt-

versammlung den Rücktritt des gesamten Vorstandes aufgrund der schlechten finan-

ziellen und buchhalterischen Situation des PSK.

Kurt Spiecker legte sein Amt nieder und der Vorstand wurde neu gewählt.

Unter dem Zwingernamen "vom Cronenberg" züchtete er Schnauzer, schwarz und Zwerg-

schnauzer, schwarz.



1. Vorsitzender 1993-1999 Arnold Dierkes

geb.: 21.09.1952; gest.: 30.05.1999

Arnold Dierkes, Kaufmann ist seit xxxx Mitglied des PSK.

Er war ein gefragter Zuchtrichter und er hatte bis zur Wahl des 1. Vorsitzenden

des PSK Ämter im Molosser-Klub inne.

Arnold Dierkes stellte den Verein wieder auf eine gesunde finanzielle Basis,

dabei half ihm seine kaufmännische Ausbildung. Er erneuerte das Rechnungswesen

und die organisatorischen Abläufe der Geschäftsstelle des PSK.

Er organisierte neue Mustersatzungen für die Ortsgruppen des PSK, die im Ein-

klang standen zuder PSK-Satzung.

JHV 1996 in Lingen; Hans Thiem, Arnold Dierkes und Theo Hunnecke

In seiner Amtszeit fiel das im Verein sehr umstrittene Kupierverbot, welches der

PSK zusammen mit Unterstützung des VDH verhindern wollte. Das Gesetz wurde aller-

dings verabschiedet.

Arnold Dierkes erhielt die Ehrenmitgliedschaft des PSK und wurde für seine Ver-

dienste auf kynologischem Gebiet mit den höchsten Ehrennadeln des PSK und VDH

ausgezeichnet.

Unter dem Zwingernamen "von der Gehrder Pumpe" züchtete er Zwergpinscher und

-schnauzer.



1. Vorsitzender 1999-2010 Rüdiger Ahrendts

geb.: 30.03.1953

Rüdiger Ahrendts, Zollbeamter ist seit 1983 Mitglied des PSK.

Er war 1. Vorsitzender der Ortsgruppe Helmstedt, Landesgruppenvorsitzender Nieder-

sachsen (1992) und 2. Vorsitzender des PSK.

Er war stark in der Jugendarbeit der Landesgruppe Niedersachsen des PSK involviert.

Nach dem Tod von Arnold Dierkes 1999, übernahm er den 1. Vorsitz des PSK.

Er betrieb inbesondere den Ausbau der Zusammenarbeit mit der ISPU.

Durch den Rückgang der Mitgliederzahlen von ca 13.100 im Jahr 1995 auf 10.400 im

Jahr 2004 mussten finanzielle Überlegungen (Kosteneinsparungen u. Beitragserhöhungen) umgesetzt werden.

Ausbildungs- und die Ausstellungsordnung wurden auf die VDH-Vorgaben angepasst.

In seiner Zeit gab es juristisch geführte Auseinandersetzung zur Auflösung der

Landesgruppe Sachsen, der neuen Satzung und den Mitgliederbeiträgen. Sehr kontrovers

wurden auch die Themen Zuchtordnung, Zuchtzulassung und Einrichtung einer Blut-

datenbank bei der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TIHO) diskutiert.



1. Vorsitzender 2010-2011 Michael Gosch

geb.: 1957

Michael Gosch, Rechtsanwalt ist im Hundesport und im Ausstellungswesen aktiv.

Anfang der 90er Jahr trat er dem PSK bei und ist in der Ortsgruppe Stade Mitglied.

In der OG Stade wurde er 2 . Vorsitzender.

Durch die Mitarbeit im Ehrenrat des PSK wurde Michael Gosch auf Bundesebene

aktiv und dann am 15.5.2010 zum 1. Vorsitzenden des PSK bestellt.

In seine Amtszeit fiel die Verabschiedung der neue Zuchtordnung des PSK, die

wesentliche Änderungen bei den Themen Gesundheit, Verhaltensbeurteilung und Phänotyp-

Beurteilung mit sich gebracht hat.

Am 16.09.2011 trat Michael Gosch aus persönlichen und gesundheitlichen Gründen

von seinem Amt als 1. Vorsitzender des PSK zurück.



1. Vorsitzender 2012-2013 Matthias Hallermann

geb.: 28.01.1963

Matthias Hallermann, Bankfachwirt ist seit 1982 Mitglied des PSK.

Von 1985 bis 1991 war er Ausbildungswart in der OG Bochum.

1990 war er der 1. Vorsitzende der OG Bochum und wurde 1992 1. Vorsitzender der

Landesgruppe Westfalen. Beide Ämter übt er heute noch aus.

Von 1992-94 war er Schatzmeister des PSK und von 1999 bis 2012 war er 2. Vor-

sitzender des PSK.

Matthias Hallermann wurde am 30.06.2012 auf der Jahreshauptversammlung zum

1. Vorsitzenden des PSK gewählt.

Matthias Hallerman 1993

Sein persönlicher Schwerpunkt im PSK lag im Bereich der aktiven Hunde-

ausbildung. Mit seinem Riesenschnauzerrüden Marko´s Bill war er 11 Jahre

lang erfolgreich auf Landesausscheidungen und Stadtmeisterschaften unter-

wegs.

Seit 1996 ist er auch als Prüfungsrichter und Körmeister des PSK tätig.

Auf der Hauptversammlung am 01.06.2013 in Alsfeld tritt Matthias Haller-

mann zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Engelen und Waßmuth zurück.

Im Protokoll steht:

"Herr Hallermann erklärt vorab, dass er aufgrund der Geschehnisse im

Vorfeld der Versammlung nicht bereit ist, erneut für ein Amt im Vorstand

zu kandidieren."



1. Vorsitzender 2013-2016 Ernst Theissen

geb.: 26.01.1952

Ernst Theisen ist seit 1978 Mitglied des PSK.

Er engagierte sich zuerst in der OG Essen als Schriftführer und Leistungs-

wart und gründete 1992 die OG Ruhrtal und war deren 1. Vorsitzender.

Auszeichnung der OG Ruhrtal für heraussragende Leistungen im Jugend-

Handling, 1999

Er war Jugendobmann und später im Vorstand der Landesgruppe Rheinland.

Seit 2000 ist er Zuchtrichter im PSK.

Sein erster Hund war ein schwarzer Zwergschnauzer. Er machte auch Erfahrungen

mit Riesenschnauzer, schwarz und Mittelschnauzer, pfeffersalz. Sein Schwerpunkt

waren aber die Zwergpinscher und die Deutschen Pinscher. Unter den Zwinger-

namen "vom Mausegatt" und "DelFharo" züchtete er die kleinen und großen

Pinscher.

Ernst Theisen ist 1. Vorsitzender der Landesgruppe Bayern und der OG Nieder-

bayern/Heidegrund.

Am 27.05.2006 wird Ernst Theisen zum 3. Vorsitzenden gewählt. In seine Zu-

ständigkeit fielen damit die Medien des PSK (Vereinszeitschrift PuS und

Homepage des PSK). Durch die angespannte Finanzlage des Vereins musste die

Seitenzahl der PuS und auch die Beiträge der Ortsgruppen in der PuS reduziert

werden. Die Finanzierung der Zeitschrift wurde außerdem geschwächt durch die

neuen Medien im Internet. Die Züchter erstellten ihre eigene Homepage und

waren nicht mehr auf kostenpflichtige Beiträge in der PuS angewiesen. Auch

die Anzeigen aus der Industrie waren rückläufig. Ein Jahr später legt Ernst

Theisen dieses Amt nieder.

Auf der Hauptversammlung am 01.06.2013 wird Ernst Theisen zum 1. Vorsitzenden

gewählt. In seiner Antrittsrede führt er aus, daß im Rahmen einer Task Force

mit 2-3 Fachleuten eine Analyse durchgeführt wird mit der Zielsetzung, dem

Vorstand Vorschläge zur Haushaltskonsolidierung zu machen. Im Vorstand soll

konstruktiv zusammen gearbeitet und die Vereinskultur optimiert werden.

Mit Unterstützung eines Steuerberaters wurde die finanziell kritische Situation

des PSK untersucht. Das Berichtswesen zur Haushaltslage wurde angepasst und

in kürzeren Intervallen dem Vorstand zur Verfügung gestellt. Die Geschäftsstelle

wurde umstrukturiert und mit Dienstanweisungen ausgestattet insbesondere im

Bereich Zahlungsverkehr und Verbuchung. Zwei Mitarbeiterinnen wurden entlassen.

Der Verein erholte sich finanziell/wirtschaftlich während der Amtszeit von Ernst

Theisen. Die Mitgliederzahlen sind aber weiter rückläufig.

Ernst Theisen musste 2016 aus gesundheitlichen Gründen von seinem Amt zurück-

treten



1. Vorsitzender 2016-heute Klaus Leutermann

geb.: 09.07.1966

Klaus Leutermann, Revisor im Bistum Münster ist seit 2006 Mitglied des PSK.

Er ist seit seinem 7ten Lebensjahr mit Hunden verbunden und war Leistungs-

sportler im DVG und SV.

Zusammen mit seiner Ehrfrau Corinna züchtet er Affenpinscher und Zwergschnauzer

(weiß u. schwarz-silber) unter dem Zwingernammen "von den Leutermännern". Seit

2006 ist er in der Ortsgruppe Herten und im PSK als Aussteller und Züchter aktiv.

In der OG Herten ist er 3. Vorsitzender, Jugendwart und Zuchtbeauftragter.

Am 01.06.2013 wurde Klaus Leutermann zum 2. Vorsitzenden des PSK gewählt und hat

sich gleich mit der schwierigen finanziellen Situation des PSK beschäftigt, die

in die Zuständigkeit des 2. Vorsitzenden fällt. Er hat in seiner Amtszeit die

Finanzen konsolidiert.

Am 12. Juni 2016 wurde Klaus Leutermann zum 1. Vorsitzenden gewählt.



Widmung

Diese Seite "Vereinsvorsitzende des PSK" möchte ich Walther Raspe widmen.

Ohne seine Unterstützung hätte ich nicht alle Informationen zusammentragen können.

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